Der Wendlandschmetterling

 

Vom Swimmingpool zum Koi - Teich!
Der Pool ist unter großen Eichen angelegt, bekommt also wenig Sonne zum Erwärmen,
und ist nicht isoliert. Das Badewasser aufbereiten, reinigen, umwälzen und filtern
                    kostet nicht nur Zeit sondern erhöht die Stromrechnung um Einiges.                                                         Badezusätze wie Chlor, Ausflockmittel und Kupfervitriol sind nicht sehr umweltfreundlich.
Zum Baden zu kalt zum Zuschütten zu schade.
Und so bepflanzten 2006 wir den Pool.


 

Maurertuppen wurden mit Löchern versehen und dienen so als Pflanzkübel für Seerosen.
Auch Seerosen lieben die Wärme und treiben im Frühjahr schneller, wenn sie 40 bis 50 cm
unter der Oberfläche stehen. Um das zu ermöglichen haben wir Regentonnen angebohrt und
kopfüber in den Pool versenkt.

Die ersten Bewohner des neuen Biotop waren Kreuzkröten und Erdkröten.
Sie zeigten ihr Wohlbefinden mit reichlichem Nachwuchs an.

Ohne das Wasser zu filtern nehmen die Schwebealgen mit der Sonneneinstrahlung
exorbitant zu.

Kröten können sehr gesellig sein.

Für einige Wochen war "Er" der einzige im wohligen Nass-

"Er" paddelte in der Mitte laut quaken und sobald jemand die Hand in das Wasser steckte eroberte "Er" -"Sie".

Die Seerosen gediehen prächtig. Doch bei der geringen Bepflanzung konnte sich kein
Gleichgewicht einstellen. Und so musste ein Filter her.

Ein herkömmlicher Filter aus dem Fachmarkt kostet für 35m³ richtig viel Geld,
und der Strombedarf ist ganz erheblich.
Entgegen aller "fachmännischen" Ratschläge baute ich 2008 einen Filter selbst.
Es wurde ein Plattenfilter, 150cm lang, 50cm hoch und 70cm breit.
In der Mitte des Filters ist ein 50cm langer Biofilter eingebaut, die Füllung besteht
aus Lavagranulat, (Lavalit) das sich bestens bewährt hat.
Nun wurde das Wasser von Tag zu Tag besser und wir konnten nun auch Fische einsetzen.

                                   Im Internet empfehlen einige "Koi Liebhaber", zur Unterstützung                                        der Gesundheit ihrer Lieblinge, Salz in das Wasser zu geben.

Die "Koi- Karpfen" halten das aus, Moderlieschen leider nicht.

Von dieser Art Experimente kann ich nur abraten.
 

 

 

 

 

 

 

Auch in der Tierwelt gilt, wer die größten Blasen macht bekommt die meiste Beachtung.
Der Filter wird mit einer 60 Watt Pumpe betrieben, sie fördert 10.000 Liter in der Stunde.
Das reicht laut "Fachmann" bei weitem nicht aus, hat sich aber in Verbindung mit einer
40 Watt UV-Lampe schon über einige Jahre bewährt.
Die Wasserqualität könnte nicht besser sein.
 

 

 

 

 

Aus dem sterilen Badepool ist nach einigen Jahren ein sehr schönes Biotop geworden.
Die Vielzahl an Kleinstlebewesen, Nymphen, Kaulquappen, Wasserkäfern und die
Nachzucht von Moderlieschen, die schon auf der roten Liste stehen, zeigen uns an, dass das
biologische Gleichgewicht stimmt.
Ein Koi- Teich muss nicht immer steril sein.

2012 wurde die UV- Lampe ersetzt.

2016 wurde die Pumpe ersetzt.

2018 wurde die UV- Lampe ersetzt

Seit 2019 Haben wir auch grüne Teichfrösche.
 

zum Filter

 


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